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Hinweise der Ev. Kirchengemeinde Bad Boll zur Corona-Krise

Gottesdienst unter Einschränkungen ab dem 10. Mai wieder möglich!

Liebe Gemeinde,

wir feiern ab dem 10. Mai wieder zusammen in unserer schönen Kirche zur gewohnten Zeit um 9.30 Uhr an Sonn- und Feiertagen Gottesdienst.

Auch treffen wir uns wieder donnerstags um 16 Uhr zur „Musik und Lesung zur Marktzeit“.

Dass wir uns wieder in der Kirche zu Gottesdiensten und Andachten treffen können, ist eine gute Nachricht!

Allerdings gibt es Auflagen. Es muss ein Sicherheitsabstand eingehalten werden. Es dürfen keine Liederbücher verteilt und auch nicht gesungen werden. Damit man den Sicherheitsabstand einhält, werden Blätter mit dem Psalm auf den Bänken bereit liegen, dort, wo man sich hinsetzen kann. Ohne Singen wird der Gottesdienst demnach kürzer sein und es wird uns sicherlich auch etwas fehlen, ist doch das gemeinsame Singen gelebter Ausdruck unserer Gemeinschaft und des Lobes Gottes. Mundschutz wird empfohlen, ist aber nicht verpflichtend. Am Eingang wird ein Desinfektionsmittel zur Verfügung stehen.

Nun hoffe ich zusammen mit dem Kirchengemeinderat, die wir die Vorgaben der Landeskirche umzusetzen haben, dass wir trotz der Einschränkungen mit Freude Gottesdienst feiern können. Seien Sie herzlich willkommen!

Alle nun folgenden Gottesdienste ersehen Sie aus dem Wochenplan.

 

Bleiben Sie behütet, Pfarrer Tobias Schart

Andacht von Pfr. Schart für die neue Woche

You‘ll Never Walk Alone/Du gehst nie allein

 

Liebe Gemeindeglieder,

überall auf der Welt und auch bei uns in Bad Boll helfen sich Menschen gegenseitig um die Corona-Krise zu überstehen. Es gibt viele Aktionen, die zeigen, dass man auch in ungewissen Zeiten und während der Quarantäne Freude verbreiten kann. So unterstützen Menschen einander, zum Beispiel indem sie die Einkäufe für ihre Nachbarn erledigen. Bei uns in Bad Boll haben das auch etliche Helfer übernommen. Auch für Unterhaltung ist gesorgt. Konzerte, Theaterstücke und Ballettaufführungen werden live übertragen. Deutsche Musiker geben Konzerte von zuhause aus über ihre Social Media-Kanäle. Schöne Zeichen sind auch das gemeinsame Singen und Musizieren über Balkone hinweg oder das Klatschen für alle Helfenden. Man spürt eine erhöhte Dankbarkeit für die, die „die Welt am Laufen halten“. Es ist sehr zu hoffen, dass diese Zeichen der verstärkten Solidarität nach der Corona-Krise nicht bald wieder abebben, sondern wir weiterhin füreinander hilfsbereit bleiben, so wie uns die Bibel auffordert: „Dienet einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat.“ (1. Petrus 4,10). Eine Aktion unter den vielen war auch, dass diverse Radiosender zur gleichen Zeit das Lied „You'll Never Walk Alone“ („Du wirst nie allein gehen“) gespielt und eingeladen haben mitzusingen. Das Musikstück „You’ll Never Walk Alone“ von Richard Rodgers (Musik) und Oskar Hammerstein (Text) ist das Finale des 1945 uraufgeführten Broadway-Musicals Carousel. Der Liedtext handelt davon, vertrauensvoll in die Zukunft zu blicken. Im Musical kommt das Lied zweimal vor: Das erste Mal wird eine schwangere Frau ermutigt, über den Tod ihres Mannes hinwegzukommen. Das zweite Mal werden die Schüler der Abschlussklasse und im Besonderen die nunmehr 15-jährige Tochter bestärkt. Es ist sicherlich ein schönes Lied, um sich zu vergewissern: Wir halten in dieser Zeit der Krise zusammen. Dennoch wissen wir alle, dass wir Menschen uns nur begrenzt diese gegenseitige Sicherheit geben können, kommt es doch zwischen uns auch zu Konflikten und Trennungen und zu Zeiten der Einsamkeit. Und so ist es wichtig, dass wir noch von jemand anderem wissen, der uns uneingeschränkt das Versprechen gibt: „You‘ll Never Walk Alone“. Es ist Jesus Christus, der spricht: „Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ (Matthäus 28,20) Und so ist Christus selbst dort, wo uns liebe Menschen nicht mehr begleiten, für uns da. Zu ihm können wir zu jeder Zeit und an jedem Ort im Gebet kommen. Er lässt uns nie allein!

Bleiben Sie behütet, Pfr. Tobias Schart

Andacht für die Osterwoche

Die Sonne geht auf und der Stein ist weggerollt!

 

Liebe Gemeindeglieder,

die drei Frauen waren zum Grabe Jesu gekommen, nachdem er gekreuzigt und zu Grabe getragen wurde. Sie sind mutig. Sie wollen ihm die letzte Ehre erweisen, seinen Leichnam salben. Was mag in ihnen damals vorgegangen sein? Sicherlich eine Mischung aus tiefer Trauer über den gewaltsamen Tod ihres Herrn aber auch aus Fassungslosigkeit: Wie soll es jetzt weitergehen? Alle Hoffnungen, die sie in diesen Jesus setzten, waren zerstört. Es schien so, als ob Jesu Weg der Liebe gescheitert war. Und dann, das erste, was sie wahrnehmen: der Stein vor dem Grab Jesu ist weggewälzt und das, obwohl er sehr groß war! (Markus 16,4) Und danach stellen sie fest: Das Grab ist leer. Christus ist auferstanden! Für mich ist dieser weggerollte Stein schon seit Langem ein besonderes Zeichen, macht er doch auch im übertragenen Sinne deutlich: Jesus macht den Weg frei! Er beseitigt alle Steine, die auch auf unseren Herzen lasten und befreit uns zu einem Leben in Zuversicht und Freude. Was belastet nicht alles unsere Seele in diesen Zeiten der Krise? Gesundheitliche, finanzielle und wirtschaftliche Sorgen, zudem Ängste um die Familie und Freunde. Wie wertvoll tut die Botschaft: Alles, was schwer auf unseren Herzen lastet, wird von Christus weggeräumt, wie dieser Stein vor dem Grab. Denn Christi Macht und Kraft ist stärker als das, was uns belastet, er räumt weg, was uns den Blick auf das Wertvolle in unserem Leben vermauert. Symbolhaft auch das Aufgehen der Sonne am Ostermorgen: „Und sie kamen zum Grab am ersten Tag der Woche, sehr früh, als die Sonne aufging.“ (Mk 16,2) Möge die Sonne, wie am Ostermorgen, auch in unsere Herzen scheinen! Lassen wir uns wieder neu erleuchten von diesem Licht der grenzenlosen Liebe Gottes, das stärker ist als alle Finsternis.

Bleiben Sie behütet, Pfr. Tobias Schart

Andacht zur Karwoche und zu Ostern 2020 von Pfarrer Tobias Schart

Liebe Gemeindeglieder,

eigentlich sind wir es in unserer Gemeinde gewohnt das Gedenken an Christi Leiden in der Karwoche und seine Auferstehung an Ostern sehr intensiv zu bedenken und gemeinsam zu feiern: mit dem Gründonnerstags-Abendmahlsgottesdienst, dem Gottesdienst an Karfreitag, dem Kreuzweg, der Osternacht und den Ostergottesdiensten mit der Kinderkirche und den Bläsern und gemeinsam mit den Herrnhutern im Kurhaus. Nun sind wir gezwungen aus Fürsorge füreinander zu Hause zu bleiben. Das ist schon sehr bitter, wo wir doch gerade jetzt in dieser Zeit der Corona-Krise den Zuspruch, der sich aus Karfreitag und Ostern ergibt, besonders nötig haben. An Karfreitag gedenken wir Christi Kreuzestod. In ihm wird deutlich, dass Christus für uns gestorben ist. So können wir bei ihm alle Sorgen, Ängste und Schuld abladen. Er nimmt sie uns ab, lässt uns aufatmen. Zudem wird in Christi Passion deutlich, dass unser Gott uns auch im Leiden sehr nahe ist. Er hat es in seinem Sohn selbst auf sich genommen. So können wir gewiss sein: Wenn uns einer besonders gut in den schweren Zeiten versteht, dann er. Und dann die alles überragende Botschaft von Ostern: Jesus Christus ist auferstanden. Er hat den Tod besiegt! Das heißt doch: Nichts aber auch gar nichts kann uns von Gottes Liebe trennen! Unser Gott der Liebe steht uns bei, komme, was da wolle, und er führt es gut hinaus. Auch wenn wir uns nun als Gemeinde nicht treffen können, so bleibt doch die befreiende Botschaft unseres Glaubens bestehen! Schön, wenn wir sie dann eben im Kleinen feiern durch manche Osterbräuche, die uns wichtig und wertvoll sind, durch Andachten und Gottesdienste, die wir im Radio anhören oder im Fernsehen anschauen oder indem wir die frohe Botschaft auch durch das Telefon schicken: „Christus ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden.“

Bleiben Sie behütet, Pfr. Tobias Schart

Keine Gottesdienste auch in der Passions- und Osterzeit

Leider können zur Zeit keine Gottesdienste stattfinden. Dies ist in der Passions- und Osterzeit besonders bitter.

 

So fällt das Gottesdienstopfer am Karfreitag damit aus. Dies bedeutet für unsere Geschwister in Osteuropa einen radikalen Ausfall an unterstützenden Projektmitteln. Die Aktion „Hoffnung für Osteuropa“ unterstützt in vielen europäischen Nachbarländern hilfreiche Projekte für Menschen in Not. Dort ist die Bedrohung mit dem Corona-Virus eine zusätzliche schwere Belastung.

Unser Landesbischof schreibt:

„Hoffnung für Osteuropa“ will Menschen in Notlagen neue Zuversicht geben. Hoffnung teilen, Hilfe weitergeben. Das Wort Jesu: „Ich war hungrig und ihr habt mich gespeist, ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen“ (Matthäus 25,35) stellt uns besonders an die Seite von Armen und Ausgegrenzten, Flüchtlingen, alten Menschen sowie benachteiligten Kindern und Jugendlichen. Mit Ihrer Hilfe können Geschwister in Osteuropa erfahren, dass sie Teil der großen Gemeinschaft sind, die einander in Christi Namen hilft. Auch Ihre Spende gibt Hoffnung – Hoffnung für Osteuropa! Herzlichen Dank für Ihre Gaben. Dr. h. c. Frank Otfried July Landesbischof

Um dem Ausfall der Gottesdienstopfer entgegenzutreten, bitten wir Sie um Ihre Spende auf das Konto der Ev. Kirchengemeinde Bad Boll IBAN DE06 6105 0000 0000 0176 39 Stichwort: „Hoffnung für Osteuropa“

 

Das Opfer am Ostersonntag ist für unseren Partnerbezirk Menchum in Kamerun.

Der Ostersonntag ist seit 40 Jahren der Partnerschaftssonntag - Partnerschaft zwischen dem Kirchenbezirk Göppingen und dem Kirchenbezirk Menchum / Kamerun. Die Kollekte an Ostern ermöglicht die Unterstützung verschiedener Projekt in den Bereichen Bildung und Nothilfe. Der anglophone Teil Kameruns ist seit über drei Jahren durch einen schrecklichen Bürgerkrieg bedroht. Mehr als eine halbe Million Binnenflüchtlinge leben in katastrophalen humanitären Zuständen. Seit wenigen Monaten sind die Schulen in Menchum wieder geöffnet. Kinder, die seit 3 Jahren nicht mehr in die Schule gingen, kommen zurück. Es fehlt an allem. Bitte unterstützen Sie die Partnerschaftsarbeit mit einer Spende.

Evangelische Bank IBAN DE 63 5206 0410 0000 4005 48 BIC GENODEF1EK1

Stichwort: Menchum

 

Die Kameruner Partner bitten um unser Gebet.

Dekan Moses Shu hat uns ein Gebet vorbereitet, das die Not in seinem Lande aufnimmt:

Jesus Christus,

Du bist das Licht des Lebens,

dass die Dunkelheit des Todes überwunden hat.

Du bist das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet.

Dein ist das gestern, heute und morgen.

Dein ist die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.

Zu dir beten wir für den Frieden in Kamerun, besonders im Bezirk Menchum,

wir bitten für die wiedereröffneten Schulen. Lass sie ein Hoffnungszeichen für die Kinder und ihre Familien sein. Schenke den Lehrern und Lehrerinnen deine Gegenwart.

Wir bitten für die Flüchtenden, die jetzt keine Zuhause mehr haben und in den Wäldern und im Grasland leben.

Wir bitten für alle, die in Deutschland und in Kamerun von der Corona-Erkrankung betroffen sind.

Wir bitten für die Partnerschaft, lass sie in diesen schweren Zeiten bestehen und gestärkt aus der Krise hervorgehen. Amen.

 

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Andacht von Pfarrer Tobias Schart für die neue Woche

Liebe Gemeindeglieder,

„Ich sehe das als ein Zeichen des Himmels.“ sagt mir die Reinigungskraft im Gemeindebüro angesichts der Corona-Krise: „Vielleicht müssen wir alle mal wieder „runter“ kommen und bescheidener werden und auf das schauen, was wirklich wichtig ist.“ Es ist ja doch bemerkenswert: Die Corona-Krise mit ihren Entbehrungen, die uns derzeit auferlegt sind, fällt in die Passionszeit. In unserer Kirche sind wir jedes Jahr eingeladen bei der Fastenaktion „7 Wochen ohne“ mitzumachen. (In diesem Jahr in der Zeit vom 26. Februar bis 13. April.) Wir sollen in diesen Wochen bewusst auf etwas verzichten, um dadurch zur Besinnung zu kommen und zu erkennen, dass nichts, worauf wir uns im Alltag verlassen, selbstverständlich ist. Wir sollen uns Zeit nehmen, um unser Leben neu auf unseren Gott hin auszurichten. Er hat diese Welt und jeden einzelnen von uns erschaffen und uns in seinem Sohn Jesus Christus gezeigt, dass er uns liebt. Das anzuerkennen, und das heißt ja aus dem Vertrauen und der Dankbarkeit gegenüber Gott zu leben, auf das kommt es an! Dieser Tage war als Losung zu lesen: „Wie kehrt ihr alles um! Als ob der Ton dem Töpfer gleich wäre, dass das Werk spräche von seinem Meister: Er hat mich nicht gemacht!“ (Jesaja 29,16) und als Lehrtext war diesem Bibelwort beigestellt: „Alle miteinander bekleidet euch mit Demut.“ (1.Petrus 5,5). Wir sind tatsächlich in unserer Zeit des technischen Fortschritts leicht versucht, uns selbst zu überschätzen und gar „größenwahnsinnig“ zu werden. Wir meinen, dass wir Menschen alles in der Hand haben. Aber, so müssen wir angesichts der Corona-Krise wieder lernen: das, was wir „machen“ können, ist begrenzt. Es hat eben doch unser Gott diese Welt und unser Leben in seiner Hand. Das leitet uns einerseits zur Demut an, zum anderen schenkt das aber auch Zuversicht und Mut, denn wir wissen: Gott führt es gut hinaus. Und so hat das Motto der diesjährigen Fastenaktion „7 Wochen ohne“ auch angesichts der Corona-Krise, eine hohe Relevanz, denn das Motto heißt: „Zuversicht! Sieben Wochen ohne Pessimismus“.

Bleiben Sie behütet, Pfr. Tobias Schart

Andacht von Pfr. Tobias Schart angesichts der Corona-Krise

Christus spricht: „In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.“ (Johannes 16,33)

 

Liebe Gemeindeglieder,

derzeit geht die Angst um. Und sie ist natürlich auch berechtigt angesichts der rasanten Ausbreitung des Coronavirus. Unsere Nachrichten sind voll von dramatischen Meldungen von der steigenden Zahl der Infizierten und der vielen Maßnahmen, um die Infektionen einzudämmen. Besonders, wenn wir die Berichte aus Italien verfolgen, wird uns angst und bange. Und die Experten sagen ja, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis auch bei uns die Zahl derer, die unter schweren Krankheitssymptomen, durch das Virus hervorgerufen, leiden, dramatisch steigen wird. Wir hoffen sehr, dass die Krise durch all die erfolgten Maßnahmen eingedämmt wird und wir sie „glimpflich“ überstehen. Zudem kommt die Angst, welche wirtschaftlichen Folgen die Pandemie hat. Viele Unternehmen und Betriebe, die, sollte die Krise zu lange anhalten, diese nicht überstehen. Schön, dass unsere Politik hierfür nun auch Vorkehrungen getroffen hat. „In der Welt habt ihr Angst“, sagt Jesus. Wie recht er hat! Das spüren wir besonders jetzt, wo deutlich wird, wie verletzlich wir sind. Aber er lässt uns mit unserer Angst nicht allein, er spricht: „Seid getrost, ich habe die Welt überwunden.“ Diesen Satz spricht er in den sogenannten 'Abschiedsreden' des Johannes-Evangeliums. Bevor Jesus verhaftet wird, spricht er hier in mehreren längeren Reden zu seinen Jüngern. Mit diesem Satz macht Jesus deutlich, dass die, die ihm folgen auch dann, wenn er nicht mehr leibhaftig bei ihnen sein wird, nicht allein gelassen sind. Jesus hat die Welt überwunden, weil er Kranke geheilt, Sünder von Schuld befreit und durch seine Auferstehung sogar den Tod besiegt hat. Das Vertrauen in seine Fürsorge kann uns in Zeiten der Angst große Hilfe sein.

Bleiben Sie alle behütet und unserem Heiland anbefohlen, Pfr. Tobias Schart

Balkonsingen und -musizieren auch in Bad Boll jeden Abend nach dem Läuten der Glocken um 19 Uhr

Eine gemeinsame Aktion der Kirchen vor Ort zusammen mit dem Musikverein und dem Bläserchor

Alle, die ein Instrument spielen, sind eingeladen das Lied „Meine Hoffnung und meine Freude“ (3x), jeder von Zuhause aus laut und fröhlich als ein Zeichen der Hoffnung und Ermutigung auf die Straße, in die Nachbarschaft hinaus zu spielen. Und alle anderen stimmen ein, in dem sie das Lied singen oder sprechen und das gerne am offenen Fenster, unter der Tür oder auf dem Balkon. Danach wollen wir gemeinsam in den Häusern für die Erkrankten und für alle Helfenden angesichts der Corona-Krise beten. Den Liedtext und einen Gebetsvorschlag finden Sie in der Stiftskirche ausliegen oder auch auf dieser Seite weiter unten.

 

Herzliche Einladung, sich an der Aktion zu beteiligen, ein wertvolles Zeichen der Zuversicht und Hoffnung, gestärkt durch unseren Glauben.

 

Liedtext von "Meine Hoffnung und meine Freude" 

Meine Hoffnung und meine Freude,

Meine Stärke, mein Licht,

Christus, meine Zuversicht,

Auf dich vertrau ich und fürcht mich nicht,

Auf dich vertrau ich und fürcht mich nicht.

Gebetsvorschlag für Zuhause angesichts der Corona-Krise

Z. B. nach dem Glockenläuten um 19 Uhr (und gegebenenfalls dem „Balkonsingen“)

mit Fürbitten angelehnt an die des Lutherischen Weltbundes. So wissen wir uns in einer großen Gemeinschaft.

 

O Gott, unser Heiland,

zeige Dein Erbarmen für die ganze Menschheitsfamilie, die gerade in Aufruhr ist und beladen mit Krankheit und Angst. Wir rufen dich an:

Herr, erbarme dich

Komm uns zur Hilfe nun, da sich das Coronavirus auf der ganzen Erde ausbreitet. Heile die, die krank sind, unterstütze und beschütze ihre Familien, Angehörigen und Freunde vor Ansteckung. Wir rufen dich an:

Herr, erbarme dich.

Schenk uns deinen Geist der Liebe und Besonnenheit, auf dass wir zusammenwirken, um die Ausbreitung des Virus und seine Wirkungen einzuschränken und zum Erliegen bringen zu können. Wir rufen dich an:

Herr, erbarme dich.

Eröffne uns Wege, aus unserer Zaghaftigkeit und Furcht hinaus. Schenke uns Kraft, Liebe und Besonnenheit. Wir rufen dich an:

Herr, erbarme dich.

Stärke und ermutige die, die im Gesundheitswesen, in Praxen und Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und anderen Bereichen der Medizin arbeiten: Pflegende, Fürsorgende, Ärztinnen und Ärzte, Klinikseelsorgerinnen und -seelsorger, Mitarbeitende in Krankenhäuser – alle, die sich der Aufgabe widmen, für Kranke und ihre Familien zu sorgen. Wir rufen dich an:

Herr, erbarme dich.

Inspiriere die Forschenden, die an Impfstoffen, Medikamenten und der Herstellung medizinischer Ausstattung arbeiten. Gib ihnen Erkenntnisse und Weitblick. Wir rufen dich an:

Herr, erbarme dich.

Erhalte die Menschen, deren Arbeit und Einkommen durch Schließungen, Quarantänen, geschlossene Grenzen und andere Einschränkungen bedroht sind. Beschütze alle, die reisen müssen. Wir rufen dich an:

Herr, erbarme dich.

Leite die politisch Verantwortlichen, dass sie die Wahrheit sagen und danach handeln. Halte die Ausbreitung von Falschinformation und Gerüchten zurück. Hilf, dass Gerechtigkeit waltet, sodass alle Menschen auf der Erde Heil und Heilung erfahren. Wir rufen dich an:

Herr, erbarme dich.

Heile unsere Welt. Heile unsere Körper. Stärke unsere Herzen und Sinne. Und in der Mitte der ungewissen Zeiten gib uns Hoffnung und Frieden. Wir rufen dich an:

Herr, erbarme dich.

In deinen gnädigen Armen halte alle, die gestorben sind und die in dieser Zeit sterben werden. Tröste ihre Hinterbliebenen, tröste die, die verzweifelt sind. Wir rufen dich an:

Herr, erbarme dich.

Gedenke deiner Familie, der ganzen Menschheit, und deiner ganzen Schöpfung, in deiner großen Liebe.

Amen.

Online-Gottesdienste, Andachten und andere geistliche Impulse

TV-Reihe: Du bist nicht allein

 

Die Evangelische Landeskirche in Württemberg startet gemeinsam mit dem Fernsehsender Regio TV eine bis Ostern konzipierte Gottesdienst-Reihe unter dem Motto „Du bist nicht allein“. Den Start machte Prälatin Gabriele Wulz im Ulmer Münster.

Weil aufgrund der Corona-Verordnung des Landes keine Gemeinde-Gottesdienste in Kirchen mehr erlaubt sind, haben sich die württembergische Landeskirche und Regio TV auf diese Kooperation verständigt. Der halbstündige Gottesdienst zum Auftakt wurde im Ulmer Münster aufgezeichnet und per TV angeboten.

Weiter ist geplant, aus den anderen Prälaturen der Landeskirche – Reutlingen, Heilbronn und Stuttgart – ebenfalls Gottesdienstformate unter dem Titel „Du bist nicht allein“ aufzuzeichnen. An den beiden verbleibenden Wochenenden der Passionszeit werden Prälat Professor Dr. Christian Rose aus Reutlingen und Prälat Harald Stumpf aus Heilbronn den Gottesdienst gestalten. An Gründonnerstag, 9. April, ist Diakonie-Chef Oberkirchenrat Dieter Kaufmann, am Karfreitag, 10. April, die Stuttgarter Prälatin Gabriele Arnold zuständig. Den Ostergottesdienst wird Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July gestalten.

Die nächste Ausstrahlung erfolgt am kommenden Samstag und Sonntag jeweils um 11:00 Uhr, diesmal mit Prälat Harald Stumpf aus Heilbronn.

Nach der jeweiligen Ausstrahlung über TV finden Sie die ganze Reihe auch bei www.kirchenfernsehen.de

Unter https://www.youtube.com/channel/UCL8UX0iyAt5jzdCPOG5HHCg

 

online-kirche württemberg

Kirchengemeinden, Einrichtungen und Werke der Ev. Landeskirche in Württemberg, die aktuell Videoandachten und Impulse aufnehmen, können folgendes Angebot nutzen.

Der YouTube Kanal online-kirche württemberg sammelt Ihre Videoangebote, damit diese mehr Menschen erreichen können. Schauen Sie einfach mal rein.

https://www.youtube.com/channel/UCge72-yBJ3a1WSrSjreUo1A

Andacht unseres Landesbischofs Dr. h. c. Frank Otfried July

Informationen/Angebote der Ev. Landeskirche in Württemberg

Aktuelle Informationen und Angebote der Ev. Landeskirche in Württemberg finden Sie auf deren Homepage. Die Homepage erreichen Sie unter der Adresse www.elk-wue.de


 

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