Aufgaben des Kirchengemeinderates

Die Leitung der Kirchengemeinde ruht auf mehreren Schultern.

Der Kirchengemeinderat und die Pfarrerin oder Pfarrer leiten gemeinsam die Gemeinde.

"Getreu ihrem Amtsversprechen sind sie dafür verantwortlich, dass das Wort Gottes verkündigt und der Dienst der Liebe an jedermann getan wird.

Kirchengemeinderäte und Pfarrer sind verpflichtet, bei der Erfüllung dieser Aufgabe zusammenzuwirken und der Gemeinde nach Maß ihrer Gaben und Kräfte zu dienen." (§16 Kirchengemeindeordnung)

Diese Leitungsaufgabe ist geistige Gemeindeleitung. Sie entwikelt sich aus einer "Kultur des Miteinanders" von gewählten Kirchengemeinderat und Pfarrerin bzw. Pfarrer. Das Gremium setzt sich gemeinsam Ziele, gestaltet gemeinsam Kommunikation, übt miteinander Kontrolle aus, erkennt und löst Konflikte gemeinschaftlich.

Diese arbeitsteilig und partnerschaftlich ausgeübte Gemeindeleitung ist eine spannende Aufgabe. Sie fordert aber auch Kraft und Zeit.

Es ist weit mehr als nur die Teilnahme an den regelmäßigen Sitzungen des Rats, die etwa alle vier bis sechs Wochen einberufen werden.

Gefragt sind:

- Mitdenken und kritische Auseinandersetzung

- Bereitschaft, Gaben und Fähigkeiten zum Nutzen aller einzusetzen

- überlegte und kritische Teilnahme am Leben der Gemeinde und die  Bereitschaft, sich im Auftrag Jesu Christi zu engagieren.


 

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