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Erwachsenenbildung

Das Team der Erwachsenenbildung

Vorträge und Vortragsreihen der Erwachsenenbildung:

Der Ausschuss für Erwachsenenbildung veranstaltet Vorträge bzw. Vortragsreihen zu aktuellen Themen. Sie sind dem „boller boten“ und dem Mitteilungsblatt zu entnehmen.

Ansprechpersonen:

Jürgen Häser, Telefon 800455

Eberhard Weißbeck, Telefon 7546

Brigitte Zofer, Telefon 9123815

Veranstaltungen der Erwachsenenbildung

Dienstag, 05. Februar 2019 um 19:30 Uhr im Ev. Gemeindehaus

"Ernst Barlach - Aus seinem Leben und Werk"

Ernst Barlach (1870-1938) zählt zu den wenigen künstlerischen Doppelbegabungen, die sowohl als darstellender Künstler wie auch als Schriftsteller Bedeutendes geleistet haben. Erzählt wird über seine Kindheits- und Jugendjahre sowie über das tiefe Erlebnis seiner Russlandreise im Jahr 1906.

Mit den nun entstehenden Werken findet er seinen eigenen charakteristischen Stil und wird immer bekannter. 1924 lernt er die 17 Jahre jüngere Marga Böhmer kennen. Es beginnt eine tiefe Liebe, die beide bis zu Barlachs Tod verbindet.

Es entstehen die bekannten, großen Skulpturen und Ehrenmahle. Sie werden vom aufkommenden Nationalsozialismus böse beschimpft, abgelehnt und zur entarteten Kunst gezählt. Immer hassvoller gehen die Nazis gegen Barlach vor, bis dieser resigniert und stirbt.

 

Mit Referent Arndt Schroer, Apotheker aus Bad Boll

 

 

Dienstag, 19. März 2019 um 20:00 Uhr im Ev. Gemeindehaus

"Gebraucht und verfolgt - zur Geschichte der Juden im Mittelalter"

Über Jahrhunderte lebten Juden und Christen ohne Probleme unter dem Schutz des Kaisers zusammen. Doch mit dem Beginn der Kreuzzüge ab 1096 wurden Juden zunehmend verfolgt, vertrieben und erschlagen, wenn sie sich nicht taufen ließen. „Christlicher“ Fanatismus machte nun „die“ Juden für den Tod Jesu verantwortlich. Sie wurden zu „Menschen zweiter Klasse“. Es kam zu immer mehr Verboten und Schikanen. Hab und Gut der Juden und ihr Leben waren fortwährend gefährdet. Für ihr religiöses Leben interessierte man sich nicht. Schrecklich waren insbesondere die Pestzeiten. Die Juden wurden verdächtigt, Brunnen vergiftet zu haben. Zudem unterstellte man ihnen „Hostienfrevel“. Im 15. Jahrhundert wurden sie von vielen Fürsten aus ihren Ländern ausgewiesen, aus Württemberg z.B. 1477 durch Graf Eberhard. Dieses Landesgesetz wurde erst 1806 aufgehoben.

Der Abend dient der Vorbereitung des Vortrages von Dr. Hans-Peter Willi am Mittwoch, den 27. März 2019 über Johannes Reuchlin.

 

Mit Referent Pfarrer i. R. Gerd-Ulrich Wanzeck

 

 

Freitag, 22. März 2019 um 19 Uhr in der Stiftskirche

"Separatisten aus Boll im Jahr 1817"

Boller Familien schließen sich der separatistischen Bewegung an, wandern nach Amerika aus und gründen dort eine religiöse Gemeinschaftssiedlung.

musikalisch umrahmt vom Jubal-Brass-Ensemble

 

Mit Referent Schuldekan i.R. Christian Buchholz

 

 

Mittwoch, 27. März 2019 um 20:00 Uhr im Ev. Gemeindehaus

"Johannes Reuchlin - Verteidiger der Juden"

Das Leben und Wirken von Johannes Reuchlin wird dargestellt.

Der in Pforzheim geborene J. Reuchlin war der erste deutsche Humanist, der sich mit der griechischen Sprache beschäftigte und in Italien auch hebräisch lernte. Er schrieb die erste hebräische Grammatik und beschäftigte sich mit der jüdischen Literatur und dem Leben der Juden. 1510 wurde er als Jurist von Kaiser Maximilian um ein Gutachten gebeten hinsichtlich „der Bücher der Juden“, die nach Auffassung breiter Kreise verbrannt werden sollten. Im Streit mit Johannes Pfefferkorn, der in seinem „Handspiegel“ gegen ihn polemisierte, verteidigte sich Reuchlin 1511 mit der Veröffentlichung seines berühmten Büchleins „Augenspiegel“. Die folgende Auseinandersetzung setzte ihm sehr zu. Es drohte die Verurteilung seiner Schriften durch die Kirche und die Exkommunikation. Die Beschäftigung mit diesem großen Gelehrten und mutigen Humanisten ist bis heute aufschlussreich und lohnend.

 

Mit Referent Dr. theol. Hans-Peter Willi, Antiquariat und Buchhändler aus Tübingen

 

 

Dienstag, 08. Oktober 2019 um 19:30 Uhr im Evang. Gemeindehaus

"Franz Schubert - Winterreise"

"Winterreise" - ein Zyklus von 24 Liedern für Gesang und Klavier, den Schubert gegen Ende seines kurzen Lebens komponierte. Er starb 1828 mit nur 31 Jahren in Wien. Einer seiner engsten Gefährten, Joseph von Spaun, berichtete im Rückblick: "Schubert sang uns mit bewegter Stimme die ganze Winterreise durch. Wir waren über die düstere Stimmung dieser Lieder ganz verblüfft, und Schober sagte schließlich, es habe ihm nur ein Lied, "Der Lindenbaum" gefallen. Schubert sagte darauf nur: "Mir gefallen diese Lieder mehr als alle, und euch werden sie auch noch gefallen." Schubert gilt als der Meister des Klavierliedes, über 600 hat er komponiert und auf diesem Gebiet Einmaliges geschaffen. Die Winterreise gilt als Höhepunkt und (leider) früher Abschluss seines Werkes. Pfr.iR. Klaus Steiner-Hilsenbeck wird im ersten Teil Schuberts Leben im Übergang vom 18. zum 19. Jahrhundert darstellen und sich im zweiten Teil dann der Winterreise widmen. Er trägt auch, unter Begleitung von Mathis Hilsenbeck, Student der Kirchenmusik, einige Lieder vor. Das existentielle Leitmotiv klingt schon im ersten Lied auf: "Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh ich wieder aus."

 

Mit Referent Pfr. i.R. Klaus Steiner-Hilsenbeck

 

 

Samstag, 09. November 2019 um 19:00 Uhr in der Aula der Heinrich-Schickhardt-Schule Bad Boll

"Schwobafolck mit Herz ond Hirn"

 

Mit der Gruppe Wendrsonn

 

 

 

 

 

Veranstaltungen zum Kirchentag 2015

Bannergottesdienst am 22. Februar 2015

Podiumsdiskussion am 10. März 2015

 
 

 

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